Defikopter

Der Lebensretter aus der Luft bei Herzinfarkten

Das Projektthema

 

Um dem plötzlichen Herztod schnell zu begegnen, ist ein Netz aus automatischen Notfall-Defibrillatoren (AED) erforderlich. Gerade in ländlichen Regionen, in denen größere Distanzen überwunden werden müssen, ist es aufwändig, ein solches Netz mit der notwendigen Technik und entsprechenden Geräten auszustatten und aufrecht zu erhalten. Ein per Drohne automatisch abgeworfener Defibrillator kann ein großes Gebiet schnell und effizient versorgen.

Basierend auf dieser Idee hat HEIGHT TECH INDIVIDUAL gemeinsam mit dem Verein Definetz e.V. ein System entwickelt, um Notfall-Defibrillatoren vollautomatisch zu transportieren und abzuwerfen. Der Defikopter, eine Drohne, die einen Defibrillator vollautomatisch transportieren und abwerfen kann, ist bereits in der Erprobung. Für die vollständige Umsetzung des Konzepts werden aktuell umfangreiche Tests durchgeführt, darüber hinaus ist die rechtliche Situation rund um Betrieb und Abwurf noch nicht abschließend geklärt.

Die Herausforderung

 

Für dieses innovative Projekt soll ein optimiertes, möglichst vollständig automatisierbares Flugsystem designt werden, das einen Defibrillator schnell und sicher an einen per Smartphone-App getriggerten Punkt abwirft. Hieraus ergeben sich neben juristischen Herausforderungen auch technische Problemstellungen, die von den Projektpartnern gemeinsam bearbeitet werden.

 

Die Lösung

 

Gemeinsam mit mehreren Projektpartnern hat HEIGHT TECH INDIVIDUAL den Defikopter entwickelt. Die Vision: Ein System aus Hangar, UAV und AED, das sich vollautomatisch per GSM-Modem steuern lässt. Der Defibrillator kann dann unkompliziert per App angefordert werden. Eine solche Lösung lässt sich nicht nur lokal betreiben – z.B. auf einem Goldplatz – sondern auch in bestehende Ersthilfe-Infrastrukturen wie Leitstellen oder bestehende IT-Lösungen integrieren. So kann der Defikopter auch in der Flächenversorgung ein wesentlicher Bestandteil der Rettungskette werden.